Die Raum-Optimierung versucht in einem bereits optimierten Stundenplan für die einzelnen Unterrichtsstunden möglichst günstige Räume zu finden. Dabei werden folgende Gesichtspunkte berücksichtigt:
| • | Unterrichtsstunden werden keinesfalls verschoben. |
| • | Doppelstunden (bzw. Stundenblöcke) werden möglichst im selben Raum verplant. |
| • | Können nicht alle Fach-Stunden der Klasse in dem dafür vorgesehenen Fachraum verplant werden, so versucht Untis jede Klasse gleich oft im Fachraum unterzubringen. (z. B.: 34 Klassen und nur ein Physik-Saal: Untis versucht für jede Klasse eine Stunde im Fachraum zu verplanen.) |
| • | Wurde während der Optimierung die Verplanung im gewünschten Ausweichraum nicht erreicht, so sorgt die Raum-Optimierung dafür, dass dem Unterricht der Stammraum zugewiesen wird. |
| • | Klassen bzw. Lehrer werden möglichst halbtageweise im selben (Stamm-)Raum verplant. Dies ist besonders bei Wanderklassen wichtig, die Sie mit Hilfe von Pseudoräumen verplanen. |
| • | Räume, die in der Kette der Ausweichräume nahe dem Raum des Eingabe-Unterrichts liegen, werden bevorzugt. |
| • | Der im Unterricht gewünschte Raum hat Vorrang vor der Inanspruchnahme des Ausweichraums. Das ist wichtig bei der Raumverplanung für Wanderklassen. Diese dürfen unter keinen Umständen andere Klassen aus deren Stammraum verdrängen. Sie werden nur in fremde Stammräume verplant, wenn diese gerade frei sind. |
| • | Ist bei einem Unterricht das Kennzeichen „(r) - St. im selben Raum“ aktiviert („Unterricht | Lehrer“ oder „Unterricht | Klassen“, jeweils in der Karteikarte „Kennzeichen“), so versucht die Raumoptimierung, alle Stunden des betreffenden Unterrichts im gleichen Raum zu verplanen, wobei außerdem die Raumkapazität berücksichtigt wird. Räume, die keine Stammräume sind, werden vorrangig zugewiesen. Unterricht mit Doppel- oder Blockstunden wird bevorzugt. |
Die Raumoptimierung soll nun anhand eines Beispiels beschrieben werden: