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Optimierung von Teilbereichen

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Wenn keine Eingabe eine Optimierung verhindert, wird das entsprechende Fenster zur Optimierung von Teilbereichen geöffnet, in dem Sie Kurs-Band-Zuordnungen treffen oder verbieten können und über das die eigentliche Optimierung gestartet wird.

 

Im rechten Teil des obersten Fensterbereichs - der Statusanzeige - werden während und nach einer Optimierung Daten zu den gefundenen Lösungen angezeigt. Nach der Optimierung dient die Schaltfläche <Ok> zur Speicherung der Optimierungsergebnisse bzw. der manuellen Eingaben. Mit der Schaltfläche <Abbrechen> verwerfen Sie die bisherigen Ergebnisse und kommen zurück in den Vordialog der Optimierung.

 

 

KP_12_086

 

Im mittleren Fensterbereich sehen Sie eine vereinfachte Kurs-Band- Matrix mit den Kursen des Teilbereiches und den Bändern, die bei der Teil-Optimierung gefüllt werden sollen. In der Spalte 'Studenten' sehen Sie die Zahl der Studenten, die den jeweiligen Kurs besuchen und in Klammer die für diesen Kurs angegebenen Mindest- und Höchststudentenzahlen. Überschreitungen der Studentenzahlen werden rot hervorgehoben, Unterschreitungen grün.

 

Im unteren Fensterbereich werden die Studenten des gewählten Kurses einzeln angeführt und Details zu eventuellen Kollisionen angegeben. Für das selektierte Band sehen Sie die Anzahl der Studenten und wiederum Details zu etwaigen Kollisionen.

 

Wenn Sie Bänder in die Teil-Optimierung übernommen haben, sind im mittleren Fensterbereich natürlich die Kurse der Bänder bereits eingetragen (mit einem 'X' gekennzeichnet) und außerdem fixiert. Dadurch wird die bisherige Bandbelegung beibehalten.

 

Sie können hier auch manuell Kurse zu bestimmten Bändern zuordnen bzw. auch Bänder für bestimmte Kurse sperren. Zusätzlich bekommen Sie auch darüber Auskunft, wie gut ein gewählter Kurs in ein Band passen würde.

 

 

 

Die Dauer einer Optimierung hängt vor allem von den folgenden Faktoren ab:

 

Anzahl der Kurse und Bänder
Struktur der Kurswahl der Studenten
Fixierungen, Sperrungen (erhöhen die Dauer beträchtlich)
Optimierungsvariante (Schnell oder Erweitert)
Optimierungszahl

 

 Für eine erste Optimierung können Sie mit der einfachen Optimierung starten. Wenn dabei keine Lösung gefunden wird, versuchen Sie es mit der erweiterten Optimierung.

 

Bei der Optimierung werden grundsätzlich alle möglichen Kombinationen von Kurs-Band-Zuordnungen analysiert, wobei versucht wird, gleichwertige Lösungen zu erkennen, um keine unnötigen Kombinationen zu untersuchen:

 

Werden nur Bänder vertauscht (z.B. Band 1 statt Band 3), so ist die Lösung natürlich gleichwertig.

 

Parallelkurse (z.B. E1 , E2 , E3 ) zählen als gleichwertig, wenn Sie in jeder Studentenwahl immer gemeinsam gewählt werden.

 

 

Hinweis: Sperrungen, Fixierungen

Wenn Sie Sperrungen oder Fixierungen vornehmen, sind verschiedene Bänder und Kurse nicht mehr gleichwertig und die Anzahl der zu untersuchenden Kombinationen kann extrem ansteigen (um den Faktor Hundert oder noch wesentlich höher) .

 

 

Für die bisher beste und für die letzte gefundene Lösung werden die Zahl der Studentenkollisionen und die Zahlen der über- und unterbelegten Kurse ausgewiesen. In der Kurs-Band-Matrix werden Zwischenergebnisse der Bandbelegung angezeigt.

 

Nach der Optimierung stehen Ihnen die besten Lösungen zur Begutachtung zur Verfügung. Aus dem Kombinationsfeld wählen Sie die Lösung, die Sie interessiert. Hinter der Lösungsnummer stehen in Klammer die Zahl der Kollisionen, die Zahl der überbelegten und die Zahl der unterbelegten Kurse.

 

 

Hinweis: Nicht realistische Zahlen

Wenn die Mindest- oder Höchst-Studentenzahlen für einen Kurs aufgrund der Kurswahlen nicht realistisch sind, berechnet Untis eine optimale Belegungszahl für den jeweiligen Kurs und die Zahl der überbelegten bzw. unterbelegten Kurse wird anhand dieser Belegungszahl ermittelt. Dadurch können sich Unterschiede zur Anzeige in der Kurs-Band-Matrix ergeben.

 

Wenn z.B. ein Kurs laut Eingabe mindestens von 5 und höchstens von 25 Studenten besucht werden soll, aber nur 3 Studenten diesen Kurs überhaupt gewählt haben, dann können nach der Optimierung auch nur maximal diese drei Studenten dem Kurs zugeordnet sein. In der Kurs-Band-Matrix würde dieser Kurs als unterbelegt markiert werden, während er in der Lösungsanzeige nicht als solcher gezählt werden würde.