Im folgenden Beispiel soll gezeigt werden, wie die Werte berechnet werden, falls der Unterricht befristet ist. Betrachten Sie dazu den Unterricht Nr. 25 aus der Datei Demo2.gpn. Die Faktoren aus den Stammdaten sollen nicht berücksichtigt werden, und der Unterricht soll von 3.10 bis 2.3. stattfinden.
Unter diesen Bedingungen ergibt sich ein Wert von 2,146. Anhand des Schuljahreskalenders können Sie nachvollziehen, wie dieser Wert zustande kommt.

Das Schuljahr erstreckt sich über einen Zeitraum von 41 Wochen (inklusive Ferien), für den Unterricht stehen jedoch nur 22 Wochen zur Verfügung. Durch eine Division dieser beiden Werte (Wochen gesamt / Wochen des Unterrichts) erhält man einen anteiligen Zeitfaktor, der mit dem Wert des Unterrichts multipliziert wird.
Es wird also folgende Rechnung durchgeführt: 4 * 22 / 41 = 2,146
Nur Schultage
Wie bereits angedeutet, wurden bei der Berechnung dieses Wertes Wochen, in denen eigentlich Ferien wären, mit einbezogen. Wenn Sie dies nicht wollen, können Sie in den Einstellungen zur Wertrechnung („Einstellungen | Diverse“, Karteikarte „Wertrechnung“) auch die Option „nur Schultage“ wählen.
Wenn Sie dies machen, werden nur noch jene Wochen berücksichtigt, in denen zumindest einen Tag Unterricht stattfindet.
Im konkreten Beispiel würde sich unter Verwendung der Option „Nur Schultage“ der Wert von 2,146 auf 2,000 ändern.
Die Karteikarte „Wertrechnung nur Schultage“ im Schuljahreskalender liefert die Erklärung für den geänderten Wert.
Abzüglich der Ferien dauert das Schuljahr 38 Wochen. Für Unterricht 25 stehen 19 Wochen zur Verfügung. Wieder werden diese beiden Werte dividiert, was einen anteiligen Zeitfaktor von 38 / 19 = 0,5 ergibt. Multiplizieren Sie diesen Zeitfaktor mit der Anzahl der Wochenstunden, und Sie erhalten für Unterricht 25 den Wert 2,000.
